Kommst du mit Hand-in-Hand barfuss ins Paradies... ?

Ich erträumte mir eine Welt in Freiheit. Heute kann ich sagen, Freiheit ist anders als ich dachte. Auf dem Weg zum Aufstieg habe ich mich selbst ent-bunden. Neugeburt!

Ich wähle die wilde Fülle zu leben, intensiv und total - multidimensional! Freude. Ja, aus-gesorgt und frei!


Freitag, 16. Dezember 2011

AUSGESORGT UND FREI


Ich habe mich dazu entschlossen, euch an meinen alltäglichen Gedanken teilhaben zu lassen. Und so werde ich einen eigenen Blog beginnen. Ich schreibe spontan und aus dem Herzen heraus! Habe meine Struktur in der Strukturlosigkeit gefunden :-). Auch diese Freiheit nehme ich mir.

Ausgesorgt und frei. Warum diese Bezeichnung?

Alle die mich kennen, wissen, das mein roter Leitfaden im Leben die Freiheit ist. Meine PRO-bleme - die wunder-sam dienlichen;-) - bezogen sich auf meine Jobs, die ich wie Unterhosen wechselte.

Ausgesorgt - das ist für mich zweideutig: Erstens im Sinne von "mir keine Sorgen mehr zu machen" und zweitens "finanziell frei" zu sein.

Mein Gefühl von Freiheit wandelte sich im Laufe der Zeit. Früher träumte ich von Freiheit im Sinne von "zu tun und zu lassen, was ich will, wann ich will und mit wem ich will". Das war mein Standardspruch. Die Hosentaschen voller Geld wäre da nicht schlecht gewesen, aber nicht aus einer Versklavung heraus, sondern einfach so, weil ich ein Engel bin und mir nichts anderes als Fülle vorstellen konnte.

Ich verstand die Welt manchmal nicht, dachte, ich bin irgendwie im Universum falsch abgebogen...  Ich war ein echter Rebell und b-engelhaft, fühlte mich gefangen im Netz der äusseren Notwendigkeiten und kämpfte gegen jeglichen Zwang an. Arbeiten zu "müssen", nur um zu überleben, war mir zuwider und machte mich wütend. Es schmerzte. Ich kannte kaum jemanden, der sich wirklich frei fühlte. Viele hielten es in Beziehungen und an Arbeitsplätzen aus, obwohl sie fühlten, das es schon lange nicht mehr stimmig war. Die meisten lebten in einem Käfig und machten es sich darin gemütlich - aus Bequemlichkeit, Angst vor den Konsequenzen oder um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Ich konnte auf Dauer nicht mit Kompromissen leben, und kündigte immer wieder meine Jobs. Ich muss gestehen, auch damit fühlte ich mich nicht "wirklich" frei, denn früher oder später "musste" ich wieder zurück in die zwanghafte Arbeitswelt. Meine Version war also auch nicht besser.

Warum aber fand ich keine Arbeit, die mir Freude machte? Es musste doch irgendetwas geben... Irgendwann kam ich auf die Idee, das mein Job erst erfunden werden musste. Aaaahhhh... wie interessant! Und vor allen Dingen muss er an Freude gebunden sein. Ich wollte leben anstatt zu überleben. Das war mir auf einmal ganz klar!

Frei sein aus heutiger Sicht bedeutet für mich, keine Anbindung an nichts und niemanden zu haben, mich so zu lieben wie ich bin, meinem Herzen zu vertrauen, mir kreativen Ausdruck zu verleihen und in die Welt hinauszustrahlen.

Ich habe einen neuen Weg gewählt, der meinen alten Weg nicht mehr kreuzt. Dennoch hat mich mein alter Weg hierher gebracht und dafür bin ich dankbar. Trotz Schwierigkeiten habe ich auch viel Schönes erleben und erfahren dürfen. Aber jetzt bin ich nicht mehr daran gebunden.

Das ist für mich die wahre Freiheit! Mich in jedem Augenblick neu zu erschaffen und das Leben in seiner ganzen Fülle sinnlich zu geniessen, intensiv und total - multidimensional!
Freude. Ja, aus-gesorgt und frei!

Von diesem neuen Weg werde ich euch erzählen, sofern ich Worte dafür finde. Vielleicht habt ihr jetzt gerade Lust, einen Augen-blick lang mit mir gemeinsam in der Stille zu sein und nur zu fühlen....

Vielleicht kommst du mit Hand-in-Hand barfuss ins Paradies...